Kontakt aufnehmen

Oder rufen Sie uns einfach an unter +49 721 981 939 10

  /  Campusjäger HR-Blog  /  Die perfekte Stellenanzeige schreiben – Tipps und Beispiele

Die perfekte Stellenanzeige schreiben – Tipps und Beispiele
Mit der perfekten Stellenanzeige erreichen Sie die richtigen Bewerber

Stellenanzeigen sind schnell geschrieben: ein paar Infos zu den Aufgaben, Stichworte zu den Anforderungen und schon kann sie der Welt präsentiert werden. Aber so einfach ist es dann doch nicht, oder? Tatsächlich kann es sogar richtig kompliziert sein, auf möglichst wenig Platz möglichst viele Infos unterzubringen, damit sich genau die Richtigen bewerben.

Aber mit dem richtigen Schema schaffen Sie es, schnell und einfach aus jeder Anzeige das meiste herauszuholen und jedes Mal ins Schwarze zu treffen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie genau das funktioniert.

Inhalt

Gute Stellenanzeigen schreiben – Warum ist das wichtig?

Stellen Sie sich vor, ein potentieller Bewerber liest ihre Stellenanzeige in den Weiten des Internets, einem Jobportal oder einer Tageszeitung. Es ist der erste Kontakt zu dem Bewerber, vielleicht sogar das erste Mal, dass er von Ihnen und Ihrem Unternehmen hört. Höchstwahrscheinlich sind Sie in dem Moment nicht dabei und können demnach nicht mit dem Bewerber interagieren: Einzig und allein die Stellenanzeige spricht für Ihr Unternehmen. Fehlen wichtige Infos, bleiben Fragen offen oder erregt die Anzeige gar nicht erst die Aufmerksamkeit des Bewerbers, können Sie nicht eingreifen, nichts ergänzen und der Bewerber widmet sich der nächsten Stellenanzeige.

Das stellt Sie vor eine schwierige Aufgabe: Sämtliche wichtigen Informationen müssen in einem knappen Text untergebracht werden, gleichzeitig soll die Anzeige auffallen, von Ihrem Unternehmen überzeugen und den Bewerber dazu bringen, sich direkt zu bewerben. Hier müssen Sie auf die zwei wesentlichen Aspekte achten: Inhalt und Gestaltung. Da Stellenanzeigen mittlerweile ausschließlich oder zumindest zusätzlich online geschaltet werden, gehen wir zunächst auf den Inhalt ein, da die gestalterischen Möglichkeiten je nach Stellenbörse mal mehr mal weniger eingeschränkt sind.

Der Aufbau einer Stellenanzeige

Okay, warum Stellenanzeigen überzeugen sollen, ist klar. Aber jede Stellenanzeige ist ein bisschen anders, wie treffen Sie jedes Mal ins Schwarze? Als Grundlage eignet sich das AIDA-Prinzip. Zugegeben, so nicht ganz einleuchtend, aber dahinter verbirgt sich natürlich noch mehr. Das Akronym steht für Attention, Interest, Desire und Action. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, falls nicht, auch nicht schlimm!

Ursprünglich handelt es sich hierbei um ein Konzept aus dem Marketing, das sich anbietet, wenn Sie jemanden zu einer Handlung bewegen wollen: Zum Beispiel ein Produkt zu kaufen – oder sich bei Ihnen zu bewerben! Im folgenden Beispiel haben wir Ihnen die einzelnen Abschnitte mit ihrer jeweiligen Funktion veranschaulicht:

Beispiel für eine Stellenanzeige

Attention – Zunächst geht es darum, das Interesse des Lesers und potentiellen Bewerbers zu wecken. Das lässt sich am einfachsten durch die Überschrift erreichen, auf den Titel schauen potentielle Bewerber nämlich zuerst. Tipps für die Formulierung des Titels finden Sie weiter unten.

Interest – Im Untertitel und/oder den ersten paar Sätzen beschreiben Sie die Stelle genauer. Stellen Sie sich selbst die Frage “Wen suchen wir?” und beantworten Sie diese so genau wie möglich: Welche Position bieten Sie an? In Vollzeit, Teilzeit, als Praktikum oder Werkstudentenjob? Ist die Stelle befristet oder unbefristet? Sehr gut! Titel und Kurzbeschreibung haben Wirkung gezeigt: Die Aufmerksamkeit haben Sie, jetzt gilt es, Interesse zu wecken während sich der Bewerber näher mit der Stellenanzeige beschäftigt.

Desire – Im Hauptteil der Stellenanzeige machen Sie die Stelle dem Leser schmackhaft, sodass er unbedingt bei Ihnen arbeiten will. Dazu stellen Sie Ihr Unternehmen vor, beschreiben die Aufgaben und erwarteten Qualifikationen und was Sie dem Bewerber bieten können.

Action – Die letzte Hürde: Die tatsächliche Bewerbung. Diese sollten Sie dem Bewerber jetzt so einfach wie möglich machen. Am Schluss der Ausschreibung stehen daher im Idealfall immer Kontaktdaten des zuständigen Ansprechpartners, eine E-Mail- und Post-Adresse, an die die Bewerbung geschickt werden kann, sowie die erwünschten Unterlagen.

Der Inhalt einer Stellenanzeige

Nachdem der grundsätzliche Aufbau einer Stellenanzeige klar ist, widmen wir uns nun dem eigentlichen Inhalt. Dabei geht es vor allem um ideale Formulierungen und darum, dass Sie sich in den potentiellen Bewerber hineinversetzen. Dazu gehen wir Schritt für Schritt die einzelnen Bestandteile der Stellenanzeige durch und zeigen, wie Sie diese am besten in Ihrer Stellenanzeige umsetzen.

Der Titel

Das Wichtigste zuerst: der Titel der Stellenanzeige. Was denken Sie, was sich hinter der Bezeichnung "Technical Ad Manager" verbirgt – ein Softwareentwickler oder ein Online Marketing Manager? Diese Bezeichnung ist aus zwei Gründen problematisch. Zum einen ist unklar, worum es bei der Stelle geht. Wenn überhaupt schaut sich der Leser die Stellenanzeige nur näher an, um herauszufinden, was ein Technical Ad Manager sein soll. Zum anderen wird so ein Begriff kaum in die Suchleiste eingegeben, entsprechend wird die Anzeige nur selten gefunden.

Vermeiden Sie daher Buzzwords und interne Begriffe, die nur Sie oder Ihr Team kennen. Dies gilt vor allem für den Titel, denn der sollte klar und präzise sein und dem Bewerber eindeutig vermitteln, worum es geht. Zusätzlich kann auch schon im Titel die Anstellungsart erwähnt werden und ob die Stelle befristet oder unbefristet zu besetzen ist. Übrigens ging es bei dem Technical Ad Manager ganz einfach um Kundenbetreuung.

Der Hauptteil und die 5 W-Fragen

Im Hauptteil geht es darum, das Interesse des Lesers anzufachen, sodass sich der Wunsch entwickelt, sich bei Ihnen zu bewerben. Dazu muss die Annonce alle Informationen liefern und darf keine Unklarheiten lassen. Um ein Gespür dafür zu bekommen, was der Bewerber wissen will, stelle Sie sich folgende Fragen: 

  • “Wer sind wir?”
  • “Was erwarten wir?”
  • "Wen suchen wir?"
  • "Was bieten wir?"
  • "Wie kann man sich bewerben?"

Sie wollen dem Bewerber einen Job näherbringen und ihm vermitteln, welche Qualifikationen nötig sind. Hier ist die Reihenfolge zu beachten: zuerst Aufgaben und Tätigkeitsbeschreibung, dann folgen Anforderungen. Die Aufgabenbeschreibung soll dem Bewerber einen Einblick geben, was auf ihn zukommt. Bleiben Sie hierbei konkret und verzichten Sie auf gängige Floskeln. Diese klingen zwar nett, haben aber meist keinen oder nur geringen Informationsgehalt.

Im Anschluss folgt die Formulierung der Anforderungen. Hier gilt grundsätzlich das gleiche Prinzip wie bei den Aufgaben. Klar und präzise, keine Floskeln. Unterscheiden Sie klar zwischen dem, was der Bewerber auf jeden Fall können muss (Must-Have) und was optional ist (Nice-to-have). Grundsätzlich sollten bei einer solchen Aufzählung die Punkte in absteigender Reihenfolge ihrer Wichtigkeit gelistet sein. Konzentrieren Sie sich dabei auf die wesentlichen Dinge. Auch wenn Sie natürlich nur die besten Kandidaten einstellen möchten: Überhöhte Erwartungen können Kandidaten vor den Kopf stoßen und gerade Berufseinsteiger abschrecken.

Durch die abschließende Betonung der eigenen Vorteile soll den potentiellen Bewerbern das Unternehmen nochmals schmackhaft gemacht werden – und das Verlangen geweckt werden, sich zu bewerben. “Was können wir bieten?” Gibt es besondere Annehmlichkeiten, wie kostenlose Früchte oder Mittagessen oder sogar einen hauseigenen Massage-Service? Teilen Sie es mit! Eine besondere Unternehmenskultur? Rein damit! Ihr Unternehmen ist etwas besonderes und das möchten Sie schließlich auch zeigen.

Denn der Bewerber muss für sich selbst entscheiden können, ob er nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene ins Unternehmen passt. Der fachlich beste Kandidat bringt nichts, wenn er sich nicht gut einfügt. Auf der anderen Seite haben auch Sie die Chance, genau Ihre Kandidaten nochmal direkt anzusprechen und zu überzeugen. Im besten Falle ist die einzige Frage Ihres zukünftigen Mitarbeiters nach diesen drei Schritten noch: “Wie kann ich mich bewerben?” Das führt uns unweigerlich zum letzten Schritt:

Am Schluss der Ausschreibung stehen daher im Idealfall immer Kontaktdaten des zuständigen Ansprechpartners, eine E-Mail- und Post-Adresse, an die die Bewerbung geschickt werden kann, sowie die erwünschten Unterlagen. Um das Bewerbungsgespräch als Arbeitgeber vorbereitenhaben wir Ihnen hilfreiche Tipps und eine Checkliste zusammengestellt.

Gehört das Gehalt in die Stellenanzeige?

Die Meinungen hierzu gehen auseinander, gerade weil es ein heikles Thema ist. In Deutschland gibt es noch keine gesetzliche Verpflichtung, Angaben zum Gehalt bereits in der Stellenanzeige zu machen. Anders sieht es in Ländern wie Österreich, Großbritannien, Australien und den USA aus. Dort muss das Gehalt oder zumindest eine Gehaltsspanne angegeben werden. Möglicherweise wird sich das irgendwann auch hierzulande durchsetzen.

Für Bewerber ergibt dies auch durchaus Sinn. Gegebenenfalls können sie sich den Aufwand für den Bewerbungsprozess sparen, wenn das Gehalt nicht ihren Vorstellungen entspricht und vermeiden böse Überraschungen. Das kommt umgekehrt auch Arbeitgebern zugute, dennoch sind Unternehmen eher skeptisch. Sie befürchten, dass eine solche Gehaltsangabe als verbindlich und nicht verhandelbar interpretiert werden kann. Geeignete Bewerber, die jedoch ein höheres Gehalt erwarten, würden dadurch abgeschreckt.

Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Durch einfache Zusätze wie "Abhängig von Berufserfahrung und Qualifikationen kann das Gehalt verhandelt werden" zeigen Sie ganz klar, dass Sie bereit sind, mit dem Bewerber über dessen Gehalt zu sprechen. Das ist ebenso der Fall, wenn Sie eine Gehaltsspanne angeben, statt einen festen Betrag. 

Siezen oder Duzen?

Sie, Du oder du? Ob Sie die Leser Ihrer Stellenanzeige siezen oder duzen wollen, hängt stark von Ihrer Unternehmenskultur ab, feste Regelungen gibt es hierbei nicht. In den letzten Jahren lässt sich beobachten, dass zunehmend das Du/du verwendet wird, vor allem bei Startups und kleinen Unternehmen mit flachen Hierarchien, in denen sich sowieso jeder duzt. Größere Unternehmen greifen insbesondere dann auf die lockerere Ansprache zurück, wenn es darum geht, Praktikanten oder Werkstudenten zu gewinnen.

Werden Bewerber in der Stellenanzeige geduzt, wissen sie manchmal nicht, wie sie darauf reagieren sollen: Beim formellen "Sie" bleiben oder ebenfalls duzen? Daher sollten Sie nur dann das Du verwenden, wenn es für Sie in Ordnung ist, auch geduzt zu werden. Ebenso kann es sein, dass sich der Bewerber gegebenenfalls kurz umstellen muss, wenn Sie ihn im persönlichen Gespräch Siezen, er sich aber bereits auf das "Du" eingestellt hat. Daher bietet es sich an, dass Sie sich für eine Variante entscheiden und über den gesamten Bewerbungsprozess beibehalten. Nehmen Sie als Grundlage dafür das persönliche Gespräch: Möchten Sie den Bewerber dort siezen, siezen Sie ihn auch in der Stellenanzeige.

Die Gestaltung der Stellenanzeige

Beachten Sie das AIDA-Prinzip und stellen Sie sich die richtigen Fragen, können Sie für jede Stelle eine ansprechende Stellenanzeige schreiben. Im nächsten Abschnitt gehen wir darauf ein, wie sich eine Stellenanzeige gestalten lässt. 

Sie wollen wissen, was Bewerber interessiert, worauf sie achten und wo ihr Blick hängen bleibt? Bevor Sie viel rumprobieren, wäre es doch am einfachsten, nachzufragen. Genau das hat StepStone getan. In einer Eye-Tracking-Studie wurde untersucht, worauf Leser bei Stellenanzeigen wirklich achten. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der die Blickbewegungen von Personen erfasst und mitverfolgt wird. Die Ergebnisse machen deutlich, was aufmerksam gelesen wird und was eher untergeht. So können Sie Ihre Stellenanzeige optimieren. Die wichtigsten Ergebnisse zu diesem Thema haben wir für Sie zusammengefasst!

Bilder in Stellenanzeigen

Stellenanzeigen sollen möglichst viele Informationen auf engem Raum zur Verfügung stellen. Naturgemäß führt das dazu, dass die Anzeigen schnell sehr textlastig sind. Bilder und Infografiken können diese Textwüsten aufbrechen und gleichzeitig inhaltlich unterstützen. Außerdem wecken sie das Interesse des Lesers und können den Charakter des Unternehmens widerspiegeln.

Keine schlechte Idee also!

Dazu müssen sie aber auch ideal eingesetzt werden. Maximal zwei aussagekräftige und thematisch passende Bilder sollten ausgewählt und prominent platziert werden. Das fängt die Aufmerksamkeit des Lesers besser ein und stört den Lesefluss weit weniger, als mehrere kleine Bilder. Bilder mit Personen, vorzugsweise Mitarbeitern, bieten sich hierfür am besten an, denn diese performten bei Eye-Tracking-Studien besonders gut, da sich Kandidaten mit der Stelle schneller identifizieren. Natürlich sollte auch Ihr Firmenlogo in der Stellenanzeige nicht fehlen. Eye-Tracking-Studien haben bewiesen, dass das Logo die meiste Aufmerksamkeit erhält, wenn es in der linken oberen Ecke oder mittig platziert wird.

Bilder in Stellenanzeigen

Der Text einer Stellenanzeige

Kernelement einer Stellenanzeige und Träger wichtiger Informationen wie Anforderungen und Aufgaben. Hier gilt: Weniger ist mehr. Durch Textwüsten will sich niemand quälen und wenn überhaupt werden sie überflogen als aufmerksam gelesen. Wichtige Punkte sollten sich optisch vom übrigen Text abheben, allen voran der Titel der Stellenanzeige. Damit das Gesamtpaket stimmig ist, zeigen wir Ihnen, auf welche Aspekte Sie hierbei besonders achten müssen.

Jobtitel – Der Jobtitel zieht mit Abstand die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Am besten macht er sich mittig über dem Text und deutlich abgehoben vom Rest des Textinhalts, beispielsweise durch eine andere Schriftart, größer und fett gedruckt.

Aufteilung des Textes – Einspaltig oder Mehrspaltig? Testsieger ist hier ganz klar die zweispaltige Variante. Kandidaten bevorzugen es, wenn sie strukturierte Blöcke wahrnehmen können. Für die westliche Welt gilt zusätzlich: Da unser Lesefluss von links nach rechts verläuft, bekommt beim zweispaltigen Layout die linke Seite deutlich mehr Aufmerksamkeit als die rechte. Die wichtigsten Informationen werden also am besten dort platziert. Doch was sind eigentlich die wichtigsten?

Text in Stellenanzeigen

Textfluss – Beim Bewerber soll möglichst keine Fragen mehr haben, wenn er die Anzeige gelesen hat. Um so viele Infos verständlich rüberzubringen, eignen sich Fließtexte kaum. Besser sind Aufzählungen. So werden vor allem die wichtigsten Angaben übersichtlicher präsentiert und bleiben eher im Gedächtnis. Gliedern Sie die unterschiedlichen Inhalte in einzelne Abschnitte wie Anforderungen, Aufgaben und Benefits. So hat der Kandidat eine übersichtliche und strukturierte Darstellung dessen, was erwartet und angeboten wird. 

Text in Stellenanzeigen

Fließtexte eigenen sich hingegen besonders, um zusammenhängenden Text besser ausdrücken und Sachverhalte in Beziehung zueinander zu stellen. Daher gilt: Die Mischung macht’s. Verwenden Sie Aufzählungspunkte dort, wo es sinnvoll ist: Beispielsweise bei Must-have-Qualifikationen, die der Bewerber mitbringen muss. Bei der Vorstellung Ihres Unternehmens oder der Einordnung der Stelle in den Unternehmenskontext funktioniert ein Fließtext besser.

Videos in Stellenanzeigen

Videos gehören zum Internet einfach dazu: Der Konsum von Onlinevideos steigt jedes Jahr, YouTube gilt schon längst als zweitgrößte Suchmaschine der Welt und Googles Suchergebnisse zeigen oft direkt Videos an. Bewegte Bilder machen neugierig und transportieren viele Informationen in kurzer Zeit. Grund genug das Potenzial auch zu nutzen!

Vor allem da sich die meisten Unternehmen früher oder später sowieso ein oder mehrere Imagevideos leisten – vielleicht haben Sie auch schon eins. Oft sind das kurze Clips, die ein spezifisches Produkt vorstellen oder Einblicke in die Unternehmenskultur geben. Sie können mit ihrer Hilfe aber auch gezielt nach Nachwuchs suchen.

Gerade im Internet ist das Einbinden passender Videos ein Kinderspiel – ist das Video auf YouTube oder ähnlichem hochgeladen, lässt sich der Code zum Einbetten ganz einfach kopieren oder Sie verlinken das Video in der Annonce. Das Video ergänzt so Ihre Stellenanzeige inhaltlich und der Bewerber kann sich schon ein besseres Bild machen.

Alternativ können Sie Ihre Stellenanzeige auch komplett im Videoformat unterbringen. Das macht es besonders einfach Ihr Stellenangebot in sozialen Netzwerk zu teilen und auf sich aufmerksam zu machen.

Fokus setzen

Nicht alles in einer Stellenanzeige ist dem Bewerber gleichermaßen wichtig. Mit Abstand am meisten Aufmerksamkeit zieht der Jobtitel auf sich, sowohl bei Absolventen, als auch bei Bewerbern mit Berufserfahrung – vor allem, wenn er mittig platziert wird. Auf dem zweiten Platz landet die Beschreibung der Aufgaben. Platzieren Sie diese in einem zweispaltigen Layout auf der linken Seite, um die volle Aufmerksamkeit des Lesers zu bekommen. Das bringt den Vorteil mit sich, dass die Aufgaben, die der Kandidat übernehmen soll, klar im Fokus stehen. Bei einspaltigem Layout stellen Sie die Aufgaben direkt am Anfang dar.

An dritter Stelle folgt die Beschreibung Ihres Unternehmens und die Benefits, auf die sich Bewerber freuen können. Ob Sie diese in der Stellenbeschreibung nennen oder nicht, ist optional, bietet sich jedoch vor allem dann an, wenn die Stelle eher schwer zu besetzen ist, oder Kandidaten mit einschlägiger Berufserfahrung gefragt sind. Diese sind vielleicht in einem Stadium, in dem sie bereits in einem Unternehmen arbeiten, und nach einer besseren Alternative suchen. Mit Benefits heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab und können potenzielle Mitarbeiter leichter überzeugen.

Wichtige Informationen werden durch das Layout bei Campusjäger besonders dargestellt: Der Titel hebt sich von der restlichen Stellenanzeige durch den dunkleren Hintergrund ab und es werden direkt wesentliche Möglichkeiten geboten, zu interagieren. Auf der rechten Seite werden dem Bewerber wichtige Details zum Job zusammengefasst sowie das Unternehmen beschrieben. Weiter unten finden sich die Anforderungen der Stelle mit ihrer Wichtigkeit.

Beispiel für die Gestaltung einer Stellenanzeige

Sie sehen, eine Stellenanzeige zu schreiben ist beinahe schon eine Wissenschaft für sich! Mit unseren Tipps und Tricks fällt es Ihnen hoffentlich besonders leicht, Ihre nächste Anzeige passgenau zu formulieren und die richtigen Bewerber zu erreichen. Damit möglichst viele Bewerber Ihre Anzeige lesen, haben wir abschließend noch ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ihrer Annonce im Internet zu mehr Reichweite verhelfen.

So wird Ihre Stellenanzeige gefunden

Sie suchen nicht allein im World Wide Web nach neuen Mitarbeitern und Ihre Anzeige muss sich gegen viele andere Stellenausschreibungen durchsetzen. Aus diesem Grund müssen Sie drei wesentliche Dinge beachten:

  1. Verwenden Sie Schlüsselwörter – Die meisten Jobsuchenden schauen sich online nach passenden Angeboten um und fragen dabei Google und Jobportale um Rat. Ihre Stellenanzeige soll die Antwort auf genau diese Anfragen sein. Dafür ist es wichtig, dass die Wörter in Ihrer Anzeige zu finden sind, nach denen auch gesucht wird. Dabei handelt es sich vor allem um Begriffe, die die Stelle beschreiben, wie Anstellungsart, Bereich, Branche, Unternehmen und Stadt. Um ein klareres Bild davon zu bekommen, auf welche Schlüsselwörter Sie setzen sollten, müssen Sie sich Ihre Zielgruppe klarmachen. 

  2. Definieren Sie Ihre Zielgruppe – Damit ist nicht gemeint, ob Sie Informatiker, Marketer oder Vertriebler suchen. Viel mehr geht es um die Anstellungsart. Suchen Sie Praktikanten, können Sie Glück haben und auf Xing fündig werden. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass Sie in den Stellenportalen der Hochschulen Erfolg haben. Gleiches gilt für Werkstudenten und Berufseinsteiger. Andersherum ergibt es weniger Sinn, Personal für höhere Managementpositionen am Campus rekrutieren zu wollen. Machen Sie sich Ihre Zielgruppe klar und suchen Sie dort, wo sie sich aufhält!

  3. Setzen Sie nicht nur auf ein Pferd – Bewerber machen das auch nicht. Wer sich ernsthaft nach einem Job umsieht, wird nicht nur auf einer Unternehmenswebseite oder in einem Jobportal suchen. Stattdessen wird die Suche so breit wie möglich durchgeführt. Das bedeutet für Sie: Die Stellenanzeige nur auf Ihrer eigenen Homepage zu  veröffentlichen, reicht vermutlich nicht. Besser ist es, das Potenzial der zahlreichen Jobbörsen und Berufsnetzwerke zu nutzen und auf möglichst vielen Kanälen präsent zu sein. 

    Dass das sehr aufwändig sein kann, wissen wir. Es kommt selten vor, dass ich eine Stellenanzeige von einem Jobportal ins nächste per Copy & Paste einfügen lässt. Aus diesem Grund haben wir diesen Prozess automatisiert. Eine Stellenanzeige die über Campusjäger veröffentlicht wird, wird automatisch auf einer Vielzahl von Jobbörsen und sozialen Netzwerke weiterverbreitet. Damit erhöhen Sie schnell und einfach Ihre Reichweite, ohne sich mit den Anforderungen der einzelnen Portale auseinandersetzen zu müssen.

Unverbindlich registrieren

Beliebteste Artikel
Diese Artikel fanden andere besonders hilfreich:

Die perfekte Stellenanzeige schreiben – Tipps und Beispiele

Stellenanzeigen sind oft der erste Kontakt zu möglichen Bewerbern. Lesen Sie jetzt, wie Sie Ihre Stellenanzeige optimal gestalten!

Zum Artikel

Das Telefoninterview: Leitfaden für Personaler

Ein Telefoninterview eignet sich, um im Bewerbungsprozess Zeit und Kosten zu sparen. Unser Leitfaden hilft Ihnen, die besten Bewerber zu finden.

Zum Artikel

Das AGG in Stellenanzeigen – Worauf Sie achten müssen

Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz können richtig teuer werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Stellenanzeigen AGG-konform formulieren.

Zum Artikel

Warum flexible Arbeitszeiten für Arbeitgeber interessant sind

Flexible Arbeitszeiten erfreuen nicht nur Arbeitnehmer, auch als Arbeitgeber können Sie davon profitieren. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile!

Zum Artikel

Bewerbungsgespräch als Arbeitgeber vorbereiten

Um das meiste aus einem Bewerbungsgespräch zu holen, sollten Sie sich auch als Arbeitgeber darauf vorbereiten. Unsere Tipps und Tricks helfen Ihnen dabei.

Zum Artikel

Bewerbungsgespräch führen – Leitfaden und Fragenkatalog

Ein Bewerbungsgespräch zu führen ist wesentlicher Bestandteil, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Finden Sie raus, worauf Sie achten müssen!

Zum Artikel

Praktikanten beschäftigen: Der ultimative Guide für Arbeitgeber

Praktikanten beschäftigen leicht gemacht: In diesem Guide erfahren Sie, was Sie wissen müssen, wenn Sie Praktikanten einstellen wollen. Klicken Sie rein!

Zum Artikel