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Die perfekte Stellenanzeige schreiben
So erreichen Sie die richtigen Bewerber

Stellenanzeigen müssen überzeugen

Stellen Sie sich vor, ein potentieller Bewerber liest ihre Stellenanzeige in den Weiten des Internets, einem Newsletter oder einer Tageszeitung. Es ist der erste Kontakt zu dem Bewerber, vielleicht sogar das erste Mal, dass er von Ihnen und Ihrem Unternehmen hört. Wahrscheinlich sind Sie in dem Moment nicht dabei und können demnach nicht mit dem Bewerber interagieren: Einzig und allein die Stellenanzeige spricht für Ihr Unternehmen. Fehlen wichtige Infos, bleiben Fragen offen oder erregt die Anzeige gar nicht erst die Aufmerksamkeit des Bewerbers, können Sie nicht eingreifen, nichts ergänzen und der Bewerber widmet sich der nächsten Stellenanzeige. Das stellt Sie vor eine schwierige Aufgabe: Sämtliche wichtige Informationen müssen in einem knappen Text untergebracht werden, gleichzeitig soll die Anzeige auffallen, von Ihrem Unternehmen und der Stelle überzeugen und den Bewerber dazu bringen, sich direkt zu bewerben. Um das zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese mühelos umsetzen.

Der Inhalt einer Stellenanzeige

Damit Ihre Stellenanzeige auffällt und sich die richtigen Leute bewerben, sind zwei wesentliche Aspekte zu beachten – der Inhalt und die Gestaltung. Okay, warum Stellenanzeigen überzeugen sollen ist klar, aber jede Stellenanzeige ist ein bisschen anders. Wie treffen Sie jedes Mal ins Schwarze? Die Antwort: AIDA. Zugegeben, so nicht ganz einleuchtend, aber dahinter verbirgt sich natürlich noch mehr. Das Akronym steht für Attention, Interest, Desire und Action. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, was es damit genau auf sich hat, darauf gehen wir jetzt ein und zeigen Ihnen, welche Fragen SIe sich dabei stellen müssen.

Machen Sie auf sich aufmerksam!

Zunächst muss der Stellenanzeige Aufmerksamkeit zuteil werden. Das lässt sich am einfachsten über den Titel erreichen. Dieser sollte klar und präzise sein und dem Bewerber eindeutig vermitteln, worum es hier geht. Dem können zwei bis drei Sätze folgen, in dem die Stelle noch näher beschrieben wird. Stellen Sie sich selbst die Frage “Wen suchen wir?” und beantworten Sie diese so genau wie möglich: Welche Position bieten Sie an? In Vollzeit, Teilzeit, als Praktikum oder Werkstudentenjob? Ist die Stelle befristet oder unbefristet? Gut, Titel und Kurzbeschreibung haben Wirkung gezeigt: Die Aufmerksamkeit haben Sie, jetzt gilt es, Interesse zu wecken während sich der Bewerber näher mit der Stellenanzeige beschäftigt.

Interesse wecken

Zeigen Sie ihm, mit wem er es zu tun hat. Beantworten Sie sich die Frage “Wer sind wir?” Im Detail kann es darum gehen, wofür Ihr Unternehmen steht, welche Werte es vertritt und was Sie überhaupt machen. Jetzt folgt der wichtigste Teil: “Was erwarten wir?” Sie wollen dem Bewerber einen Job näherbringen und ihm vermitteln, welche Qualifikationen nötig sind. Hier ist die Reihenfolge zu beachten: zuerst Aufgaben und Tätigkeitsbeschreibung, dann folgen Anforderungen. Die Aufgabenbeschreibung soll dem Bewerber einen Einblick geben, was auf ihn zukommt. Wichtig ist hier, konkret zu werden und auf gängige Floskeln zu verzichten. Diese klingen zwar nett, haben aber meist keinen oder nur geringen Informationsgehalt. Im Anschluss folgt die Formulierung der Anforderungen. Hier gilt grundsätzlich das gleiche Prinzip wie bei den Aufgaben. Klar und präzise, keine Floskeln. Unterscheiden Sie klar zwischen dem, was der Bewerber auf jeden Fall können muss (Must-Have) und was optional ist (Nice-to-have). Grundsätzlich sollten bei einer solchen Aufzählung die Punkte in absteigender Reihenfolge ihrer Wichtigkeit gelistet sein. Konzentrieren Sie sich dabei auf die wesentlichen Dinge. Auch wenn jeder nur die besten Kandidaten einstellen möchte; überhöhte Erwartungen können Kandidaten vor den Kopf stoßen und gerade Berufseinsteiger abschrecken.

Zeigen Sie Ihre Schokoladenseite

Durch die abschließende Betonung der eigenen Vorteile soll den potentiellen Bewerbern das Unternehmen nochmals schmackhaft gemacht werden – und das Verlangen geweckt werden, sich zu bewerben. “Was können wir bieten?” Gibt es besondere Annehmlichkeiten, wie kostenlose Früchte oder Mittagessen oder sogar einen hauseigenen Massage-Service? Teilen Sie es mit! Eine besondere Unternehmenskultur? Rein damit! Ihr Unternehmen ist etwas besonderes und das möchten Sie schließlich auch zeigen. Denn der Bewerber muss für sich selbst entscheiden können, ob er nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene ins Unternehmen passt. Der fachlich beste Kandidat bringt nichts, wenn er sich nicht gut einfügt. Auf der anderen Seite haben auch Sie die Chance, genau Ihre Kandidaten noch einmal direkt anzusprechen und zu überzeugen. Im besten Falle ist die einzige Frage Ihres zukünftigen Mitarbeiters nach diesen drei Schritten noch: “Wie kann ich mich bewerben?” Das führt uns unweigerlich zum letzten Schritt:

Und Action!

Sie haben es geschafft: Der Aufbau Ihrer Stellenanzeige hat dazu geführt, dass Ihr Traumkandidat davon überzeugt ist, der Richtige für die Stelle zu sein und unbedingt in Ihrem Unternehmen arbeiten will. Eine kleine Hürde gibt es allerdings noch: Die Bewerbung. Diese sollten Sie ihm jetzt so einfach wie möglich machen. Am Schluss der Ausschreibung stehen im Idealfall immer Kontaktdaten des zuständigen Ansprechpartners, eine E-Mail- und Post-Adresse, an die die Bewerbung geschickt werden kann, sowie die erwünschten Unterlagen. Beachten Sie den AIDA-Aufbau und stellen Sie sich die richtigen Fragen, damit können SIe für jede Stelle eine ansprechende Stellenanzeige schreiben. Über den Inhalt hinaus ist aber auch die Gestaltung wichtig. Wie Sie hier am besten vorgehen, erfahren Sie in unserem Artikel zu “Stellenanzeigen richtig gestalten”. Für den weiteren Bewerbungsprozess gilt dasselbe wie für den gesamten Aufbau Ihrer Stellenanzeige zuvor: klar, präzise und transparent.

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