Recruiting für Startups: Wie du dein Recruiting professionalisierst

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Lea Pietsch

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Recruiting für Startups: Wie du dein Recruiting professionalisierst

Machen wir uns nichts vor: Das Recruiting für Startups unterscheidet sich deutlich von dem in Konzernen. Startups setzen ihre Personalentscheidungen unprofessioneller um – das Recruiting findet häufig nur über die Gründer statt, der Talentpool beschränkt sich auf das private und berufliche Netzwerk, Entscheidungen entstehen aus dem Bauch heraus.

Das ist zumindest der Stand der PwC-Studie zum Recruiting für Startups. Die Quintessenz vorweg: Die richtigen Mitarbeiter für dein Startup zu rekrutieren ist schwieriger als gedacht, obwohl diese den Schlüssel zum Erfolg darstellen.

Inhalt

Die 3 typischen Fehlerquellen im Recruiting für Startups

Dass du nicht so professionell an dein Recruiting herangehen kannst wie Konzerne, liegt offensichtlich an den eigenen Ressourcen – Geld, Personal und auch Wissen. Dadurch steigt jedoch das Risiko, die falschen Personen einzustellen. Durch ein unüberlegtes Vorgehen beim Auswählen von neuem Personal, schleichen sich Fehlbesetzungen besonders schnell ein.

Als kleines Unternehmen bekommst du diese auch noch stärker zu spüren als deine ausgewachsenen Kollegen. Das heißt: Deine Fehlerquellen im Recruiting sollten aufgedeckt und minimiert werden.

Identifiziere deine größten Fehlerquellen und professionalisiere damit das Recruiting für dein Startup. Los gehts:

1. Die Gretchenfrage unbeantwortet lassen: Hire for Attitude or Hire for Skills?

Während Konzerne nach Titeln, den besten Noten und der meisten Erfahrung lechzen, sind Startups weniger an den fachlichen Fähigkeiten interessiert. Schwerer wiegen Leistungs- und Lernbereitschaft, ein positiver Umgang mit Fehlern und Feedback sowie Kommunikationsstärke und Innovationsfähigkeit.

Auch Mark Murphy, Autor des Buches „Hire for Attitude”, ist der Meinung: Fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten lassen sich leichter und schneller lernen als Charaktereigenschaften – und belegt das mit zahlreichen Studien. An dieser Sichtweise sollten sich auch Startups bei Ihrem Recruiting orientieren.

Denn anders als in großen Konzernen, sind Ihre Strukturen noch in den Kinderschuhen und der Fokus liegt eher auf dem menschlichen Miteinander. Da du mit deinen Kollegen auf engstem Raum zusammenarbeitest und ihr meist noch stark voneinander abhängig seid, ist es unabdingbar gut miteinander auszukommen.

Das bedeutet nicht, dass Startups weniger als Konzerne auf der Suche nach den besten Mitarbeitern sind. Hierfür ist es jedoch wichtig für dich zu wissen, was du damit eigentlich meinst:

  • Welche Werte sind dir wichtig?
  • Welche persönlichen und sozialen Eigenschaften müssen Mitarbeiter mitbringen?
  • Wie schnell müssen bestimmte fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten abrufbereit sein?
  • Welches Wissen und welche fachlichen Qualifikationen sind unbedingt notwendig für die Stelle?

Hilfreich ist es an dieser Stelle Anforderungsprofile zu erstellen, auch wenn das etwas Zeit kostet. Auf diese Weise kannst du deinen Blick weiten und sehen, wer bestmöglich zu der freien Stelle passt.

2. Das Netzwerk nicht richtig nutzen

Vitamin B zu nutzen ist in der Startup-Welt gang und gäbe. Denn natürlich ist das eigene Netzwerk im Recruiting von neuen Mitarbeitern für Startups der einfachste Weg – noch dazu ist es kostenlos.Trotzdem schleicht sich oftmals der Fehler ein, dass Empfehlungen aus dem Netzwerk zu leicht zugesagt wird. Frei nach dem Motto: "Man kennt sich ja, wird schon passen".

Dadurch kann es passieren, dass sich Low-Performer einschleichen, die menschlich zwar ins Team passen, aber nicht genug Motivation, Temperament und Leistung mitbringen. Wichtig ist es deshalb, Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk genauso stark menschlich und fachlich zu prüfen wie externe Bewerber.

Um nicht in die Empfehlungsfalle zu tappen und deine Personaleinstellungen möglichst neutral zu bewerten, solltest du deinen Prozess der Personalauswahl klar strukturieren. Wie du das am besten machst, kannst du in unserem Artikel „Wie du das richtige Personal auswählst” nachlesen.

3. Die falschen Personen erreichen

Wenn du weißt, wen du suchst, wirst du nichts unversucht lassen, die richtige Person für die freie Stelle zu finden. Vor allem Startups haben anfangs das Problem, dass die Anforderungen an Bewerber hinsichtlich der Leistungsbereitschaft sehr hoch sind.

Dadurch ist das soziale Netzwerk oftmals recht schnell ausgereizt und die Fluktuation für einzelne Jobs recht hoch. Es stellt sich über kurz oder lang stets die Frage: Wie erreichst du die richtigen Personen möglichst zielgerichtet und deinen finanziellen Möglichkeiten angemessen? Hier kann auch ein Xing- oder LinkedIn Unternehmensprofil helfen. Diese sind in der heutigen Zeit oftmals der erste kostenlose Ansatzpunkt für deine erweiterte Suche im eigenen Netzwerk.

Mittlerweile haben sich aber vor allem unterschiedliche Jobportale auf die Bedürfnisse von Startups spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise germanystartupjobs.de, startupsucht.com oder auch die Gründerszene mit ihrer Jobbörse. Im Vergleich zu den großen Jobbörsen wie Indeed, StepStone oder Monster sind die Streuverluste hier deutlich geringer.

Keine Zeit sich intensiv mit spezialisierten Jobportalen auseinanderzusetzen? Wir schon. Daher bietet Campusjäger kostenlos registrierten Unternehmen an, ihre Stellenanzeigen in bis zu 1.300 Jobportalen, Karriereportalen, Universitätsverteilern und Hochschulgruppen zu verbreiten. Informier dich jetzt.

Hast du die Vielfalt der spezialisierten Jobbörsen erstmal durchforstet und dein Stellenangebot nach unseren Tipps optimiert, steht qualifizierten Bewerbern nichts mehr im Weg. Wir haben für dich in unserem Artikel „Die perfekte Stellenanzeige schreiben” alles Wichtige zusammengefasst, was du darüber wissen musst.

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Fazit

Zusammengefasst sind die drei häufigsten Fehler im Recruiting für Startups, dass ...

  1. du nach den falschen Eigenschaften an Personen suchst
  2. du Empfehlungen aus deinem Netzwerk nach Bauchgefühl einstellst, ohne das Anforderungsprofil abzugleichen
  3. du nicht die richtigen Bewerber erreichst, weil dein Stellenangebot nicht professionell gestaltet ist und du in zu großen Teichen fischst

Da du nun weißt, wo Schwachstellen in deinem Recruiting liegen könnten, liegt es an dir, deinen Recruitingprozess umzukrempeln. Das ist auch abhängig von deinen Kapazitäten und Ressourcen. Eine Professionalisierung deines Recruitings ist nicht von heute auf morgen durchzusetzen. Gib dir Zeit, die Strukturen dafür auszubilden und dir das nötige Wissen anzueignen.

Denn du musst dir eingestehen, dass Recruiting für Startups zeitintensiv ist. Doch die investierte Zeit lohnt sich. Der finanzielle Schaden, der durch Fehlbesetzungen entstehen kann sowie der damit einhergehende Ärger, die falsch besetzten Stellen wieder freizumachen (Stichwort: Kündigung) stellen ein zu großes Risiko für dein Startup dar.

Apropos Kündigung: Wenn du vor der Entscheidung stehst, einen Mitarbeiter zu entlassen, unterstützen wir dich mit nützlichen Informationen zu den Themen Kündigung und Aufhebungsvertrag.

Wenn du merkst, dass du dein Recruiting nicht mehr alleine stemmen kannst, sich eine ganze Personalstelle für den Job einfach nicht rentiert, dann informier dich doch einfach über Campusjäger. Wir entlasten deinen Recruitingprozess von der Personalsuche, über die Verbreitung der Stellenanzeige bis hin zur Vereinbarung von Telefonterminen mit passenden Kandidaten.

Klingt vielversprechend? Dann probier es doch einfach aus und überzeug dich selbst.

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Veröffentlicht am 27.09.2018, aktualisiert am 25.09.2020

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