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Recruiting für Startups: Wie Sie Ihr Recruiting professionalisieren

Die 3 häufigsten Recruitingfehler von Startups

Machen wir uns nichts vor: Das Recruiting für Startups unterscheidet sich deutlich von dem in Konzernen. Startups setzen Ihre Personalentscheidungen unprofessioneller um – das Recruiting findet häufig nur über die Gründer statt, der Talentpool beschränkt sich auf das private und berufliche Netzwerk, Entscheidungen entstehen aus dem Bauch heraus.

Das ist zumindest der Stand der PwC-Studie zum Recruiting für Startups. Die Quintessenz vorweg: Die richtigen Mitarbeiter für Ihr Startup zu rekrutieren ist schwieriger als gedacht, obwohl diese den Schlüssel zum Erfolg darstellen.

Inhalt

Keine Zeit das Recruiting für Ihr Startup zu professionalisieren? Dann sourcen Sie es einfach aus – jetzt über Campusjäger informieren.

Die 3 typischen Fehlerquellen im Recruiting für Startups

Dass Sie nicht so professionell an Ihr Recruiting herangehen können wie Konzerne, liegt offensichtlich an den eigenen Ressourcen – Geld, Personal und auch Wissen. Dadurch steigt jedoch das Risiko, die falschen Personen einzustellen. Durch ein unüberlegtes Vorgehen beim Auswählen von neuem Personal, schleichen sich Fehlbesetzungen besonders schnell ein.

Als kleines Unternehmen bekommen Sie diese auch noch stärker zu spüren als Ihre ausgewachsenen Kollegen. Das heißt: Ihre Fehlerquellen im Recruiting sollten aufgedeckt und minimiert werden.

Identifizieren Sie Ihre größten Fehlerquellen und professionalisieren Sie damit das Recruiting für Ihr Startup. Los geht’s:

1. Die Gretchenfrage unbeantwortet lassen: Hire for Attitude or Hire for Skills?

Während Konzerne nach Titeln, den besten Noten und der meisten Erfahrung lechzen, sind Startups weniger an den fachlichen Fähigkeiten interessiert. Schwerer wiegen Leistungs- und Lernbereitschaft, ein positiver Umgang mit Fehlern und Feedback sowie Kommunikationsstärke und Innovationsfähigkeit.

Auch Mark Murphy, Autor des Buches „Hire for Attitude”, ist der Meinung: Fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten lassen sich leichter und schneller lernen als Charaktereigenschaften – und belegt das mit zahlreichen Studien. An dieser Sichtweise sollten sich auch Startups bei Ihrem Recruiting orientieren.

Denn, anders als in großen Konzernen, sind Ihre Strukturen noch in den Kinderschuhen und der Fokus liegt eher auf dem menschlichen Miteinander. Da Sie mit Ihren Kollegen auf engstem Raum zusammenarbeiten und meist noch stark voneinander abhängig sind, ist es unabdingbar gut miteinander auszukommen.

Das bedeutet nicht, dass Startups weniger als Konzerne auf der Suche nach den besten Mitarbeitern sind. Hierfür ist es jedoch wichtig für Sie zu wissen, was Sie damit eigentlich meinen:

  • Welche Werte sind Ihnen wichtig?
  • Welche persönlichen und sozialen Eigenschaften müssen Mitarbeiter mitbringen?
  • Wie schnell müssen bestimmte fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten abrufbereit sein?
  • Welches Wissen und welche fachlichen Qualifikationen sind unbedingt notwendig für die Stelle?

Hilfreich ist es an dieser Stelle Anforderungsprofile zu erstellen, auch wenn das etwas Zeit kostet. Auf diese Weise können Sie Ihren Blick weiten und sehen, wer bestmöglich zu der freien Stelle passt.

2. Das Netzwerk nicht richtig nutzen

Vitamin B zu nutzen ist in der Startup-Welt gang und gäbe. Denn natürlich ist das eigene Netzwerk im Recruiting von neuen Mitarbeitern für Startups der einfachste Weg – noch dazu ist es kostenlos.Trotzdem schleicht sich oftmals der Fehler ein, dass Empfehlungen aus dem Netzwerk zu leicht zugesagt wird. Frei nach dem Motto: "Man kennt sich ja, wird schon passen".

Dadurch kann es passieren, dass sich Low-Performer einschleichen, die menschlich zwar ins Team passen, aber nicht genug Motivation, Temperament und Leistung mitbringen. Wichtig ist es deshalb, Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk genauso stark menschlich und fachlich zu prüfen wie externe Bewerber.

Um nicht in die Empfehlungsfalle zu tappen und Ihre Personaleinstellungen möglichst neutral zu bewerten, sollten Sie Ihren Prozess der Personalauswahl klar strukturieren. Wie Sie das am besten machen, können Sie in unserem Artikel „Wie Sie das richtige Personal auswählen” nachlesen.

3. Die falschen Personen erreichen

Wenn Sie wissen, wen Sie suchen, werden Sie nichts unversucht lassen, die richtige Person für die freie Stelle zu finden. Vor allem Startups haben anfangs das Problem, dass die Anforderungen an Bewerber hinsichtlich der Leistungsbereitschaft sehr hoch sind.

Dadurch ist das soziale Netzwerk oftmals recht schnell ausgereizt und die Fluktuation für einzelne Jobs recht hoch. Es stellt sich über kurz oder lang stets die Frage: Wie erreichen Sie die richtigen Personen möglichst zielgerichtet und Ihren finanziellen Möglichkeiten angemessen? Hier kann auch ein XING- oder LinkedIn Unternehmensprofil helfen. Diese sind in der heutigen Zeit oftmals der erste kostenlose Ansatzpunkt für Ihre erweiterte Suche im eigenen Netzwerk.

Mittlerweile haben sich aber vor allem unterschiedliche Jobportale auf die Bedürfnisse von Startups spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise germanystartupjobs.de, startupsucht.com oder auch die Gründerszene mit ihrer Jobbörse. Im Vergleich zu den großen Jobbörsen wie Indeed, Stepstone oder Monster sind die Streuverluste hier deutlich geringer.

Keine Zeit sich intensiv mit spezialisierten Jobportalen auseinanderzusetzen? Wir schon. Daher bietet Campusjäger kostenlos registrierten Unternehmen an, Ihre Stellenanzeigen in bis zu 1300 Jobportalen, Karriereportalen, Universitätsverteilern und Hochschulgruppen zu verbreiten. Informieren Sie sich jetzt.

Haben Sie die Vielfalt der spezialisierten Jobbörsen erstmal durchforstet und Ihr Stellenangebot nach unseren Tipps optimiert ist, steht qualifizierten Bewerbern nichts mehr im Weg. Wir haben für Sie in unserem Artikel „Die perfekte Stellenanzeige schreiben” alles Wichtige, was Sie darüber wissen müssen, aufbereitet.

Zusätzlich erfahren Sie In unserem E-book, wie Sie fünfmal so viele Bewerber auf Ihr Stellenangebot bekommen.

Fazit

Zusammengefasst sind die drei häufigsten Fehler im Recruiting für Startups, dass...

  1. Sie nach den falschen Eigenschaften an Personen suchen
  2. Sie Empfehlungen aus Ihrem Netzwerk nach Bauchgefühl einstellen, ohne das Anforderungsprofil abzugleichen
  3. Sie nicht die richtigen Bewerber erreichen, weil Ihr Stellenangebot nicht professionell gestaltet ist und Sie in zu großen Teichen fischen

Da Sie nun wissen, wo Schwachstellen in Ihrem Recruiting sein könnten, liegt es an Ihnen, Ihren Recruitingprozess umzukrempeln. Das ist auch abhängig von Ihren Kapazitäten und Ressourcen. Eine Professionalisierung Ihres Recruitings ist nicht von heute auf morgen durchzusetzen. Geben Sie sich Zeit, die Strukturen dafür auszubilden und sich das nötige Wissen anzueignen.

Denn Sie müssen sich eingestehen, dass Recruiting für Startups zeitintensiv ist. Doch die investierte Zeit lohnt sich. Der finanzielle Schaden, der durch Fehlbesetzungen entstehen kann sowie der damit einhergehende Ärger, die falsch besetzten Stellen wieder freizumachen (Stichwort: Kündigung) stellen ein zu großes Risiko für Ihr Startup dar.

Wenn Sie merken, dass Sie Ihr Recruiting nicht mehr alleine stemmen können, sich eine ganze Personalstelle für den Job einfach nicht rentiert, dann informieren Sie sich doch einfach über Campusjäger. Wir entlasten Ihren Recruitingprozess von der Personalsuche, über die Verbreitung der Stellenanzeige bis hin zur Vereinbarung von Telefonterminen mit passenden Kandidaten.

Klingt vielversprechend? Dann probieren Sie’s doch einfach aus und überzeugen sich selbst.

Veröffentlicht am 27. September 2018, zuletzt aktualisiert am 16. October 2018

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