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Lea Pietsch

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Recruiting Kanäle 2020

Jobbörsen, Karrierewebseiten, Social Media oder Karrieremessen: Die Bandbreite an Recruiting Kanälen ist groß. Im Zuge der Digitalisierung haben sich neue Möglichkeiten und Wege, aber auch Herausforderungen für die Personalbeschaffung ergeben. In vielen Fällen reicht es nicht mehr aus, eine Stellenanzeige ausschließlich auf einem Kanal zu schalten und auf eingehende Bewerbungen zu warten.

Vielmehr solltest du bei der Personalgewinnung auf mehrere Rekrutierungskanäle setzen, um deine gesuchte Zielgruppe bestmöglich zu erreichen und Bewerbungen von geeigneten Kandidaten zu erhalten.

Inhalt

Was sind Recruiting Kanäle? Definition

Grundsätzlich nutzen Unternehmen Recruiting Kanäle, um Kandidaten auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen, den Kontakt zu potenziellen Mitarbeitern herzustellen und diese schlussendlich für sich zu gewinnen. Ziel ist es, die gewählten Rekrutierungskanäle effizient zu bespielen und dadurch geeignete Bewerber für zu besetzende Stellen zu erhalten. Hierbei ist generell ein Mix aus passivem und aktivem Vorgehen gefragt.

Einerseits solltest du Stellenanzeigen erstellen und diese auf verschieden Kanälen schalten, um Bewerbungseingänge anzuregen. Hierbei wird von passivem Recruiting gesprochen, da du auf eingehende Bewerbungen “wartest” und keinen direkten Kontakt zu potenziellen Bewerbern suchst. Sprichst du Kandidaten stattdessen aktiv an und versuchst diese von einem Stellenangebot zu überzeugen, spricht man von aktiver Personalbeschaffung.

Wir wollen hier hauptsächlich auf die passive Nutzung von Recruiting Kanälen eingehen. Möchtest du mehr über aktive Personalgewinnung erfahren, empfehlen wir dir unseren Artikel zu Active Sourcing.

Welche Recruiting Kanäle gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen Online-Kanälen und Offline-Kanälen unterschieden, jedoch ist ein gutes Employer Branding über alle Kanäle hinweg unabdingbar. Eine starke Arbeitgebermarke schafft Bekanntheit und macht dein Unternehmen zum Arbeitgeber der Wahl. Herrscht ein schlechtes Unternehmensimage, werden sich deutlich weniger Kandidaten bei dir bewerben - und diejenigen, die sich bewerben, sind meist nicht die, die du suchst.

Online-Kanäle

  • Jobportale: Das Veröffentlichen von Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen ist heutzutage der meistgenutzte Rekrutierungskanal überhaupt. Die potenzielle Reichweite dieses Kanals ist enorm. Insbesondere bei einer Mehrfachschaltung von Jobinseraten über mehrere Online-Stellenbörsen können extrem viele Personen erreicht werden.

    Du solltest jedoch darauf achten, welche Portale deine gesuchte Zielgruppe hauptsächlich nutzt. Monster, StepStone, Xing oder LinkedIn – um nur einige zu nennen – ziehen unterschiedliche Personengruppen an. Dementsprechend spezialisieren sich einige Jobportale und Karriereseiten wie Jobvector oder Ingenieurjobs.de, auf ganz bestimmte Berufsgruppen und Branchen. Auch die Bundesagentur für Arbeit bietet selbstverständlich eine Online-Jobbörse an. Auf dieser Plattform können Unternehmen kostenfrei Profile anlegen und bundesweit Stellenanzeigen aufgeben.

  • Karriereplattformen: Xing oder LinkedIn sind darüber hinaus als Netzwerkseiten bekannt. Meist werden diese Karriereplattformen von Recruitern genutzt, um einen Pool an interessanten Profilen aufzubauen und aus diesem Netzwerk geeignete Kandidaten aktiv anzusprechen und für eine Stelle zu begeistern – siehe Active Sourcing.

    Jedoch ist auch die passive Nutzung dieser Karriereplattformen nützlich. Eine ausgeschriebene Stellenanzeige gerät deutlich schneller in das Blickfeld deiner vorhandenen Netzwerkkontakte, da deine Aktivitäten allen Kontakten direkt angezeigt werden. Das kann zu spontanen Bewerbungen führen und hilft insbesondere, wenn potenziell geeignete Kontakte nicht aktiv nach einer neuen Anstellung suchen, sich aber vorstellen könnten, für dein Unternehmen zu arbeiten.

  • Karrierewebseite: Eine Karrierepage ist für jedes Unternehmen – ganz gleich ob Startup oder Konzern – Pflicht. Kandidaten aller Karrierelevels nutzen Karriereseiten, um sich über ein Unternehmen zu informieren. Schreibst du beispielsweise eine zu besetzende Stelle über eine Jobbörse aus, werden sich potenzielle Bewerber trotzdem deine Firmenwebseite ansehen, um mehr über dein Unternehmen in Erfahrung zu bringen.

    Deine Karriereseite sollte die aktuellen Stellenangebote, generelle Informationen über dein Unternehmen und Anmerkungen zum Ablauf deines Recruiting-Prozesses enthalten. Je bekannter dein Unternehmen ist, desto öfter suchen und bewerben sich Kandidaten direkt über deine Karrierepage. Hierbei solltest du deine Stellenanzeigen so attraktiv wie möglich gestalten.

    Wie du eine möglichst ansprechende Stellenanzeige verfasst, zeigen wir dir hier: Die perfekte Stellenanzeige schreiben.
  • Social Media: Millionen von Menschen sind heutzutage täglich auf Social Media unterwegs. Dementsprechend groß ist die potenzielle Reichweite dieses Kanals. Du solltest jedoch berücksichtigen, dass die meisten Nutzer sich zu privaten Zwecken auf Seiten wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube aufhalten und nicht aktiv auf der Suche nach einer Anstellung sind. Trotzdem kann es sich durchaus lohnen Social Media zu nutzen.

    Du hast einerseits die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung auf den Plattformen zu platzieren und etwas für dein Employer Branding zu tun. Hierbei kannst du in der Regel kostenlos kleinere Artikel, Fotos oder Videos hochladen, um potenzielle Kandidaten auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen.

    Vielversprechend ist zudem das Posten von vakanten Stellen auf den Social Media Seiten deines Unternehmens. Auf diese Weise werden direkt alle Follower erreicht. Dieser Effekt kann sogar noch verstärkt werden, wenn beispielsweise deine Mitarbeiter den Post auf ihrer Seite teilen.

    Eine weitere Option ist der Einsatz von kostenpflichtigen personalisierten Job-Ads. Die Personengruppe, der die Stellenanzeige angezeigt werden soll, kann durch umfangreiche Filterfunktionen sehr genau eingegrenzt werden. Vorteil hierbei ist, dass deine Stellenanzeige nicht ausschließlich Followern zugespielt wird, sondern allen Usern, die der vorgefilterten Zielgruppe entsprechen.

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Offline-Kanäle

  • Mitarbeiterempfehlungsprogramme: Menschen halten sich gerne in Kreisen Gleichgesinnter auf. Suchst du beispielsweise einen neuen Softwareentwickler, macht es durchaus Sinn, Mitarbeiter deiner eigenen IT-Abteilung nach geeigneten Kandidaten zu fragen.

    Die Vorteile von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen liegen auf der Hand. Empfohlene Mitarbeiter haben Aussicht auf einen neuen Job, der empfehlende Kollege erhält meist eine Prämie für eine erfolgreiche Vermittlung und du als Arbeitgeber findest schnell einen qualifizierte Fachkraft. Darüber hinaus empfehlen Mitarbeiter üblicherweise nicht leichtfertig Freunde und Bekannte. In der Regel werden Empfehlungen nur ausgesprochen, wenn die offene Stelle zur Person und umgekehrt das Unternehmen zur Person passt.

  • Internes Recruiting: Es gibt zahlreiche Gründe für die Besetzung einer Stelle. Du solltest definitiv auch bereits vorhandene Mitarbeiter berücksichtigen und nicht ausschließlich extern suchen – das hat zahlreiche Vorteile.

    Die Kandidaten arbeiten bereits in deinem Unternehmen und kennen die Unternehmenskultur und die verschiedenen Abteilungen. Zudem bietest du deinen Angestellten die Möglichkeit, innerhalb der Firma aufzusteigen oder das Tätigkeitsfeld zu verändern. Das fördert das Arbeitsklima innerhalb des Unternehmens und die Motivation deiner Mitarbeiter. Zusätzlich sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du einen hochqualifizierten Mitarbeiter an ein anderes Unternehmen verlierst, falls dieser einen Jobwechsel in Betracht zieht.

  • Job- und Karrieremessen: Job- und Karrieremessen sind ebenfalls ein altbewährter Rekrutierungskanal. Bewerbungen werden auf solchen Events zwar weniger direkt vor Ort generiert, jedoch führt der persönliche Kontakt zwischen Kandidaten und Unternehmen oft im Anschluss zu Bewerbungseingängen. Insbesondere Schüler, Studenten und angehende Berufseinsteiger tummeln sich auf solchen Karrieremessen.

    Zusätzlich gibt es sehr branchenspezifische Events, auf denen du ein sehr fachspezifisches Publikum und somit eine äußerst eingegrenzte Zielgruppe antriffst.

  • Printmedien: Obwohl Printmedien deutlich an Bedeutung verloren haben, werden sie immer noch genutzt. Stelleninserate in Zeitschriften, Wochenzeitungen oder Fachmagazinen sind für die Rekrutierung im öffentlichen Dienst, Finanz- und Bankwesen oder im Verlagswesen weiterhin eine erfolgversprechende Variante.

    Da eine Printanzeige im Regelfall deutlich teurer als eine Online-Anzeige ist, solltest du dir genau überlegen, wo und wann du diese platzierst. Zu den meistgelesenen überregionalen Zeitungen zählen die FAZ, die Süddeutsche Zeitung oder der Tagesspiegel. Für viele Positionen macht es jedoch mehr Sinn, eine Anzeige in einer lokalen Zeitung aufzugeben. Ein guter Zeitpunkt für ein Inserat ist hierbei die Wochenendausgabe. Ist deine zu besetzende Stelle sehr spezifisch und erfordert spezielle Qualifikationen, ist ein Branchenmagazin eine vielversprechende Option.

  • Personalberater: Für die Besetzung von Top-Management-Positionen oder Mitgliedern für den Aufsichtsrat, werden in der Regel Personalberater eingesetzt. Geeignete Kandidaten für Führungspositionen zu finden, kann sehr aufwendig und kostspielig sein. Personalberater verfügen im Regelfall über ein sehr gutes Netzwerk und Expertenwissen im Bereich Recruiting von Führungskräften.

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Executive Search

Auswahl und Bewertung von Recruiting Kanälen

Bei all den Recruiting Kanälen, die zur Auswahl stehen, musst du festlegen, welche du nutzen und bespielen möchtest. Eine effiziente und zielgruppenspezifische Kombination von verschiedenen Kanälen ist der Schlüssel zum Erfolg. Einige Kriterien sind ausschlaggebend, um für dein Unternehmen den richtigen Mix zu finden.

  1. Du solltest dir Gedanken darüber machen, was dein Unternehmen anbietet und für welche Werte es steht – was zeichnet dich als Arbeitgeber aus und welche Kanäle passen zu deinem eigenen Leistungsangebot?

  2. Du musst herausfinden, auf welchen Kanälen du deine Zielgruppe antriffst. Eine möglichst hohe Reichweite ist zwar wichtig, jedoch sind 5 passende Bewerber besser als 25 ungeeignete.

  3. Behalte die Kosten im Auge. Die Nutzung vieler Kanäle erzeugt zwar eine hohe Reichweite, kann jedoch auch kostspielig sein. Hier gilt es das Verhältnis zwischen Quantität und Qualität abzuwägen.

  4. Kennzahlen für das Recruiting können dir eine hilfreiche Stütze bei der Bewertung von Kanälen sein. Wie viele Bewerbungen gehen auf welchen Kanal zurück? Wie hoch ist das Verhältnis zwischen eingehenden Bewerbungen und tatsächlichen Einstellungen?

  5. Ein Blick auf direkte Konkurrenten schadet auch bei der Auswahl von Rekrutierungskanälen nicht. Hier solltest du dir folgende Fragen stellen: Welche Kanäle nutzen Wettbewerber derselben Branche erfolgreich? Wie hat das Konkurrenzunternehmen seine Karrierepage aufgebaut? Was machen andere Unternehmen derselben Branche besser als wir?

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Veröffentlicht am 26.05.2020, aktualisiert am 26.11.2020

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