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Ausbildungsmarketing: Azubis werben [2021]

An Azubis mangelt es in Deutschland schon lange. Vor allem kleine Betriebe tun sich schwer, Nachwuchskräfte zu finden. Teilweise auch, weil sich gerade diese Zielgruppe digital rumtreibt und viele Unternehmen bei diesem Trend – vor allem im Bewerbungsprozess – noch nicht aufgesprungen sind.

Durch richtiges Ausbildungsmarketing kannst du mehr Bewerber auf dein Unternehmen und deine Ausbildungsstellen aufmerksam machen. 

Wie du Ausbildungsmarketing effektiv einsetzt, um Azubis zu werben, und was das überhaupt bedeutet, erfährst du in diesem Artikel.

Inhalt

Was ist Ausbildungsmarketing?

Ausbildungsmarketing ist eine Art des Personalmarketings. Dazu gehört alles, was du als Arbeitgeber machen kannst, um dein Unternehmen für Bewerber attraktiver zu machen. 

Dein Ziel: Azubis werben.

Deine Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Schülern und Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen. 

Warum Ausbildungsmarketing?

In der heutigen Zeit herrscht ein großer Mangel an neuen Auszubildenden. Viele Unternehmen – vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen – haben Probleme, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. 

Dafür gibt es einige Gründe, am häufigsten werden folgende genannt:

  • Schüler, die eine Ausbildung suchen, bevorzugen meist große, namhafte Unternehmen.
  • Durch den demografischen Wandel gibt es immer weniger junge Menschen
  • Viele junge Menschen streben lieber ein Studium an einer Hochschule an.

Das sind Ursachen, die vor allem gesellschaftlich begründet sind – da kann ein einzelnes Unternehmen erstmal wenig dran ändern. 

Daher ist es umso wichtiger, dass du die Gelegenheit nutzt, dein Unternehmen möglichst attraktiv zu präsentieren.

Hier sind einige Gründe, warum Ausbildungsbetriebe oft übersehen werden:

  • Ausbildungsbetriebe setzen sich nicht richtig mit ihrer Zielgruppe auseinander
    Dadurch kann es passieren, dass kein Interesse bei den Bewerbern geweckt wird, oder deine Zielgruppe gar nicht erst von dem Angebot erfährt.
  • Ausbildungsbetriebe haben keine Webseite oder nutzen kein Social Media, wo Bewerber sich über den Betrieb informieren können
    Die meisten Jugendlichen, die sich bewerben wollen, informieren sich zuerst im Internet über verschiedene Betriebe.
  • Ausbildungsbetriebe hoffen darauf, dass Bewerber auf sie zugehen, statt selbst den Bewerbern entgegen zu kommen. 
    Es gibt insgesamt weniger Bewerber für Ausbildungsstellen. Aber trotzdem noch viele Betriebe, die Azubis suchen. Daraus folgt, dass die Bewerber eine viel größere Auswahl haben und nur wenige davon überhaupt anschreiben.
  • Ausbildungsbetriebe kommunizieren nicht richtig mit ihren Bewerbern
    Oft passiert es, dass Bewerber zwar eingeladen werden oder sogar die Stelle bekommen, aber dann gar nicht auftauchen oder sich für eine andere Stelle entscheiden. Wenn der Bewerber nicht weiß, wie es in einem Unternehmen weitergeht, dann entscheidet dieser sich vielleicht einfach für ein anderes.

Und das sind Probleme, an denen gearbeitet werden kann.

Daher ist es wichtig, dass du jetzt Maßnahmen triffst. Durch passendes Ausbildungsmarketing kannst du die Chance ergreifen und neue Azubis für dein Unternehmen werben.

Chancen und Vorteile

Ausbildungsmarketing kann dir dabei helfen ... 

  • frühzeitig potenzielle Bewerber auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen
  • eine höhere Anzahl an Bewerbern zu erreichen
  • im Vorfeld den Bewerbern einen realistischen Einblick in die spätere Ausbildung zu geben
  • die Eignung der Bewerber zu verbessern
  • den Aufwand für die Suche nach passenden Azubis zu verringern
  • das Image deines Unternehmens zu verbessern

Ausbildungsmarketing: Vorgehen

1. Ziele formulieren

Was genau möchtest du überhaupt mit dem Ausbildungsmarketing erreichen?

“Azubis finden” ist noch sehr allgemein, erstmal solltest du dir anschauen, wo das Problem liegt:

Bekommst du zu wenige Bewerbungen? Dann willst du wahrscheinlich erstmal die Anzahl der Bewerbungen erhöhen.

Sind keine passenden Bewerber dabei? Dann solltest du vielleicht wo anders suchen.

Haben die Bewerber falsche Vorstellungen vom Job? Dann solltest du mehr Informationen über die Stelle bereitstellen.

Je nachdem welche Ziele du dir setzt und wer deine Zielgruppe ist, sehen deine Maßnahmen später anders aus.

2. Zielgruppe definieren

Wen soll das Ausbildungsmarketing erreichen?

Es ist wichtig zu wissen, ob du beispielsweise Abiturienten, Studienabbrecher oder allgemein alle Jugendlichen aus deiner Region ansprechen willst. 

Aber was auf fast alle zutrifft: Die potenziellen Bewerber für Ausbildungsstellen heute kommen aus der Generation Z. Sie sind in den Jahren 1997–2012 zur Welt gekommen und jetzt nach und nach mit der Schule fertig und überlegen, wie es weiter geht.

Über diese Generation musst du eins wissen: Sie sind mit Handys, Internet und Technologie aufgewachsen und kennen sich damit bestens aus. Das heißt, dass sie sich auch in ihrem Bewerbungsprozess zuerst über diese Wege informieren. 

Ausbildungsmarketing muss also so angepasst werden, sodass es die möglicherweise anderen Wertvorstellungen und Bedürfnisse der Generation Z zufriedenstellen kann.

Heutzutage zählen nicht mehr nur das Gehalt und Urlaubstage, um einen potenziellen Bewerber für ein Unternehmen zu begeistern. 

Es gibt so viel mehr zu beachten und anzubieten: Work-Life Balance, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten, Teamwork, sowie Verwendung von neuester Technologie sind wichtig für die neue Generation.

Außerdem legen die Azubis viel Wert darauf, eine klare Vorstellung der späteren Ausbildung und Karrierechancen zu haben. Es sollte also direkt klar vermittelt werden, was für Aufgaben sie erwarten und wie das Gehalt und die spätere Karriere aussehen könnten.

3. Konzept und Maßnahmen planen

Dein Ziel und deine Zielgruppe bestimmen, wie du dein Ausbildungsmarketing in Angriff nimmst. Dazu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, unter anderem:

Wende dich direkt an die Jugendlichen.

  • Du kannst mit Schulen zusammenarbeiten, um die Schüler direkt von Beginn an zu informieren und ihnen Praktika und Ausbildungen anzubieten.
  • Berufsmessen bieten dir die Möglichkeit viele potenzielle Bewerber auf einmal auf dich aufmerksam zu machen.
  • Beim Azubi-Speed-Dating kannst du jeden Bewerber persönlich kennen lernen.

Fokussiere dich auf den Online-Auftritt.

  • Werbe stärker mit Social-Media.
  • Stelle auf der eigenen Webseite mehr Informationen bereit.

Und wie ist das jetzt mit dem Internet und den sozialen Medien? 

89 % der 16-24 jährigen nutzen Soziale Medien. Das Recruiting sollte auf jeden Fall stärker auf das Internet ausgerichtet werden.Hier kannst du Informationen über dich als Arbeitgeber bereitstellen. Außerdem kannst du für Ausbildungsprogramme und Jobangebote werben.

Welche Kanäle eignen sich hierfür am besten?

Facebook

Hier kann ein Profil von dem Unternehmen erstellt werden, so dass jeder es einsehen kann. Dabei werden Bilder, Videos und Beiträge online gestellt werden, um Interessenten auf dem Laufenden zu halten.

Der Nachteil ist, dass du hier relativ viel Zeit reinstecken musst. Es sollten regelmäßig neue Inhalte gepostet werden und du musst auf Kommentare antworten. Nur so kannst du sicherstellen, dass du als seriöses Unternehmen wahrgenommen wirst.

Instagram

Entweder du hast deine eigene Seite bei Instagram. Dann postest du regelmäßig Fotos oder Videos. Du kannst dann zu jedem Bild auch einen kleinen Text schreiben, aber der Fokus bleibt das Bild. Deswegen ist es wichtig, dass die Bilder auf den ersten Blick Interesse beim Nutzer wecken. Sonst besteht die Gefahr, dass der Beitrag einfach weggeklickt wird.

Oder du nutzt die Plattform, indem du Werbung durch Influencer machst. Dabei nutzt du bekannte Persönlichkeiten, die dein Unternehmen in ihren eigenen Bildern bewerben.

Instagram gilt bei den Jugendlichen als angesagt, wenn du hier vertreten bist, dann bist du das auch.

Youtube

Wenn du Werbevideos hast, kannst du sie hier perfekt in Szene setzen. Einfach als Werbeclip vor anderen Videos schalten oder deinen eigenen Kanal betreiben.

Da musst du natürlich viel Zeit und Geld reinstecken, da du auch hier regelmäßig Videos produzieren und deinen Kanal pflegen musst.

Snapchat

Snapchat existiert seit 2011 und ist von den vorgestellten Kanälen am jüngsten. Du findest hier bei den Nutzern auch größtenteils sehr junge Menschen. 

Als Unternehmen kannst du hier kurze Videos und Bilder posten. Die werden aber nicht nachbearbeitet oder geschnitten. Bei Snapchat zeigst du ungestellte Einblicke in das Unternehmen. Live, spontan und ungefiltert.

Allerdings wird Snapchat eher für die Freizeit genutzt, deshalb ist es schwierig über diesen Kanal an potentielle Bewerber ranzukommen.

Weitere Ideen, wo du Azubis ganz leicht findest, haben wir dir in unserem Artikel Azubis: Suchen und Finden zusammengefasst.

Natürlich kannst du jetzt nicht auf allen Kanälen auf einmal unterwegs sein. Musst du auch nicht.

Es kommt darauf an, welches Budget du dir gesetzt hast, wie viel Zeit du investieren kannst und welche Inhalte du überhaupt zur Verfügung hast, mit denen du werben möchtest.

Das Wichtigste ist, dass du eine Karriereseite hast. Der zentralste Kontaktpunkt zu deinem Unternehmen. Sobald sich ein potenzieller Bewerber für eine Ausbildung in deinem Unternehmen interessiert, ist das die erste Anlaufstelle. 

Hier sollten die aktuellen Jobangebote zu finden sein, sowie Infos zum Unternehmen: Was macht ihr, wer seid ihr, wie läuft der Bewerbungsprozess ab, was können Bewerber noch von euch erwarten?

Du hast gerade nicht die notwendigen Ressourcen um dich um dein Social Media oder deine Karriereseite zu kümmern?

Dann kannst du dich ganz einfach hier bei Campusjäger registrieren. Wir kümmern uns darum, den richtigen Azubi für dich zu finden.

4. Erfolg kontrollieren

Um deine Maßnahmen auch weiterhin zu verbessern, solltest du genau schauen, was sich wie verändert. 

Dafür brauchst du kein ausgeklügeltes System. Schau dir regelmäßig an, wie sich die Bewerbungszahlen im Hinblick auf dein Ziel verändern. Oder überprüfe, ob sich die Eignung der Bewerber für die ausgeschriebenen Stellen verbessert.

Frag Bewerber, wie sie auf dich aufmerksam geworden sind und ob ihnen etwas gefehlt hat.

So kannst du ganz einfach sicherstellen, ob du auf dem richtigen Weg bist, oder ob du weitere Maßnahmen in Betracht ziehen solltest.

Mehr Infos zu Azubis

Veröffentlicht am 30.11.2020, aktualisiert am 21.01.2021

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