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AGB für Arbeitgeber

Wir weisen Sie darauf hin, dass wir ausschließlich auf der Basis der nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) tätig werden. Bitte lesen Sie sich die AGB sorgfältig durch.

§ 1 Allgemeines

1.1 Die nachfolgenden Bedingungen gelten für alle zwischen der Campusjäger GmbH, Leopoldstr. 7c, 76133 Karlsruhe (nachfolgend auch „wir“) und dem Auftraggeber abgeschlossenen Vereinbarungen in schriftlicher Form über die Personalvermittlung.

1.2 Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen zwischen uns und dem Auftraggeber und zwar auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden. Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuelle Version der AGB.

1.3 Diese AGB gelten ausschließlich; Gegenbestätigungen oder allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers wird ausdrücklich widersprochen. Dies gilt auch, wenn die Angebotsabgabe oder Angebotsannahme des Auftraggebers unter Hinweis der vorrangigen Geltung der eigenen AGB erfolgt oder, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichender Bedingungen des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos ausführen.

1.4 Die Auftragserteilung erfolgt per E-Mail, per Brief oder per Klick auf unserer Webseite. Mündlich erteilte Aufträge sind nur verbindlich, wenn sie durch Campusjäger schriftlich bestätigt werden und der Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von einer Woche nach Zugang schriftlich widerspricht.

§ 2 Zweck der Internetplattform

2.1 Unter www.campusjaeger.de betreibt die Campusjäger GmbH ein Onlineportal, welches Stellenanzeigen von Auftraggebern veröffentlicht und den Besetzungsprozess dieser unterstützt. Um eine größtmögliche Bewerberanzahl zu generieren, veröffentlichen wir Stellenanzeigen auf weiteren Kanälen (bspw. Job-Newslettern von Fachschaften).

2.2 Auftraggeber können Campusjäger Stellenanzeigen übermitteln, Jobnachfrager können sich auf der Plattform registrieren und sich für diese bewerben. Die Bewerbungen der Jobnachfrager werden von Campusjäger geprüft. Falls Campusjäger einen Jobnachfrager für geeignet hält, wird dem Auftraggeber ein Profil dieses Jobnachfragers zugesendet.

§ 3 Veröffentlichung von Informationen, Nutzungsrechte

3.1 Formuliert der Auftraggeber die Stellenanzeige selbst, so ist er vollumfänglich für die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben, insbesondere auch des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG), verantwortlich. Der Auftraggeber wird Campusjäger in diesen Fällen von Ansprüchen Dritter vollumfänglich freistellen. Gleichzeitig erklärt der Auftraggeber, dass Campusjäger an den so erstellten Texten und Inhalten alle erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte einschließlich des Bearbeitungsrechts zu Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erhält und, dass er selbst über die erforderlichen Rechte verfügt.

3.2 In den Fällen des § 3.1 bleibt Campusjäger jederzeit berechtigt den Anzeigentext zu modifizieren.

3.3 Für die Veröffentlichung von Stellenanzeigen und Firmenprofilen benötigt Campusjäger detaillierte Informationen von den zu besetzenden Stellen und dem Unternehmen des Auftraggebers. Der Auftraggeber räumt Campusjäger hierfür für die Dauer der vertraglichen Beziehung ein einfaches, unwiderrufliches, unentgeltliches und weltweites Nutzungs- und Verwertungsrecht für diese Informationen ein. Dieses umfasst die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, Versendung und das öffentliche zugänglich machen einzelner oder gesamter Inhalte, einschließlich des Rechts zur Nutzung und Verwendung des oder der Firmenlogos bzw. Firmennamens, sowie aller erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte an vom Auftraggeber hochgeladenen Bildern, Dateien und dergleichen.

3.4 Mit Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er über sämtliche Nutzungsrechte an den von ihn übermittelten oder eingestellten Inhalten verfügt.

§ 4 Auftragsgegenstand

4.1 Campusjäger ist ein international tätiger Personalvermittler, der qualifizierte Jobnachfrager an seine Kunden vermittelt.

4.2 Soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde, stellt die Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und Campusjäger keine Exklusivvereinbarung dar und es steht dem Auftraggeber frei, auch Dienste von anderen Firmen in Anspruch zu nehmen.

4.3 Ein Jobnachfrager gilt durch Campusjäger als empfohlen, sobald Informationen übermittelt wurden, welche die Identifikation des Jobnachfragers durch den Auftraggeber ermöglichen, unabhängig davon, ob der Auftraggeber den Jobnachfrager bereits kannte (vorbehaltlich der Regelung in § 4.6).

4.4 Ein Jobnachfrager gilt außerdem als von Campusjäger empfohlen, wenn sich im Bewerbungsverlauf herausstellt, dass der Jobnachfrager durch Campusjäger auf den Auftraggeber oder umgekehrt der Auftraggeber durch Campusjäger auf den Jobnachfrager aufmerksam geworden ist.

4.5 Falls innerhalb von 12 Monaten nach der Empfehlung eines Jobnachfragers durch Campusjäger ein mündlicher oder schriftlicher, direkter oder indirekter Vertrag (Arbeitsvertrag, freier Mitarbeitervertrag, gesellschaftsrechtlicher Beteiligungsvertrag o.ä.) („Hauptvertrag“) zwischen dem Auftraggeber und diesem Jobnachfrager zustande kommt, sind sich die Parteien darüber einig, dass dieser Vertrag nur durch die Empfehlung von Campusjäger zustande gekommen ist.

4.6 Hat sich ein Jobnachfrager, der von Campusjäger empfohlen wurde, innerhalb der letzten 6 Monate vor der Aussprache der Empfehlung unabhängig von dieser Empfehlung beim Auftraggeber beworben oder ist von einer anderen Firma vorgestellt worden, ist der Auftraggeber verpflichtet Campusjäger vor Beginn des Interviewprozesses davon zu unterrichten. In diesem Fall erbringt Campusjäger keine weiteren Leistungen bezüglich dieses Jobnachfragers. Kommt der Auftraggeber dieser Verpflichtung nicht nach, so kann er sich nach Beginn des Interviewprozesses nicht mehr auf eine vorherige Kenntnis von der Person des Jobnachfragers berufen und der Jobnachfrager gilt als von Campusjäger empfohlen. Der Auftraggeber kann Campusjäger jedoch trotz vorheriger Kenntnis des Auftraggebers von der Person des Jobnachfragers auch beauftragen bezüglich dieses Jobnachfragers weiterzuarbeiten. Kommt es in diesem Fall zur Einstellung des Jobnachfragers wird die Vermittlungsgebühr gemäß § 5.4 fällig. Soweit unklar/streitig ist, wie der Auftraggeber erstmals Kenntnis von dem Jobnachfrager erlangt hat, hat der Auftraggeber auf Verlangen von Campusjäger innerhalb von 14 Tagen entsprechende Belege zur Verfügung zu stellen.

§ 5 Provision

5.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, an Campusjäger eine Provision zu entrichten, wenn und sobald ein Hauptvertrag (vgl. hierzu § 4.5) zustande gekommen ist.

5.2 Die Provision ist auch geschuldet, wenn der Hauptvertrag erst nach Beendigung der Geschäftsbeziehungen zwischen Campusjäger und dem Auftraggeber, aber aufgrund der Tätigkeit von Campusjäger zustande kommt.

5.3 Wird der Hauptvertrag vom Auftraggeber oder vom Jobnachfrager nach Vertragsschluss des Hauptvertrages, jedoch vor Antritt der Tätigkeit wirksam wieder beendet, so wird keine Provision fällig. Eine bereits geleistete Provision für diesen Auftrag wird in vollem Umfang zurückerstattet.

5.4 Die Höhe der Provision nach erfolgter Vermittlung richtet sich nach nachfolgender Auflistung.

Vermittlung einer projektbasierten Tätigkeit bzw. eines Freelancers - individuell verhandelbar
Vermittlung eines Praktikanten (m/w) bzw. einer Abschlussarbeit - 500,00 EUR
Vermittlung eines Werkstudenten (m/w) bzw. einer studentischen Teilzeitkraft - 800,00 EUR
Vermittlung einer Festanstellung bzw. eines Trainees (m/w) – 15% des Bruttojahresgehalts

Hierzu gelten folgenden Definitionen als vereinbart:

„Projektbasierte Tätigkeiten / Freelancer“:
Hierunter fallen kurzfristige, zeitlich von Beginn an begrenzte Projekte. Diese müssen vor Beginn einer Inserierung vom Auftraggeber eindeutig als solche definiert werden. Hierzu zählen auch Freelancer, also als Subunternehmer oder eigenständig verantwortliche Selbständige/Freiberufler beauftragte Jobnachfrager.

„Praktikant“:
Die Definition des Praktikanten erfolgt anhand § 22 Mindestlohngesetz. Ausgeschlossen von der hier geltenden Definition sind Praktika von "Nicht-Studenten" bzw. Praktika, die vom Mindestlohn betroffen sind.

„Abschlussarbeiten“:
Eine Anstellung deren Hauptfokus die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit umfasst.

„Werkstudenten / studentische Teilzeitkraft“:
Unter „Werkstudenten“ fallen Studenten, die neben ihrem Studium einer mehr als geringfügigen Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit beim Auftraggeber nachgehen. „Studentische Teilzeitkräfte“ in diesem Sinne sind Studenten, die als geringfügig Beschäftigte angestellt sind. Eingeschlossen in diese Gruppe sind daher auch Mitarbeiter, die als geringfügig Beschäftigte in Teilzeit angestellt sind.

„Festanstellung / Trainees“:
Hierunter fallen Berufseinsteiger und Jobnachfrager, die ein – wie auch immer geartetes – Traineeship absolvieren. Ebenso fallen hierunter solche Personen, die in jedweder Form der Festanstellung in Voll- und Teilzeit beschäftigt werden, sowie alle sonst in Betracht kommende Anstellungsmodelle und Beschäftigungsvarianten. Diese Gruppe ist bei der Berechnung der Provision daher als Auffangtatbestand anzusehen. Immer dann, wenn ein Hauptvertrag nicht zweifelsfrei in eine der anderen Gruppen eingeordnet werden kann, gilt diese Gruppe als einschlägig.

5.5 Falls die Grundlage der Provision das Bruttojahresgehalt ist, setzt sich dieses aus 12 Monatsgehältern, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, 13. Gehalt, garantiertem Jahresbonus und sonstigen vertraglich garantierten Leistungen zusammen. Abweichende Regelungen bedürfen für Ihre Gültigkeit der Schriftform.

5.6 Falls der vermittelte Jobnachfrager in eine andere Anstellungsart übernommen wird, ist der Auftraggeber verpflichtet Campusjäger über diesen Umstand unverzüglich zu informieren und die Differenz zwischen den Vermittlungsprämien für die jeweiligen Anstellungsarten laut der Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und Campusjäger an Campusjäger zu entrichten. Diese Regelung gilt für die Dauer von 18 Monaten nach Abschluss des Hauptvertrages zwischen dem Auftraggeber und dem entsprechenden Jobnachfrager.
Beispiel: Wird der vermittelte Jobnachfrager zunächst als Praktikant (m/w) eingestellt, so wird die entsprechende Provision dafür fällig. Falls dieser Praktikant (m/w) nach sechs Monaten in ein Festanstellungsverhältnis übernommen wird, wird entsprechend die Provision für einen Berufseinsteiger (m/w) abzüglich der bereits geleisteten Provision für den Praktikanten (m/w) fällig.

5.7 Die Provision versteht sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

5.8 Alle Zahlungsverbindlichkeiten sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Hiervon abweichende Regelungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung der Parteien. Befindet sich der Auftraggeber in Verzug, hat Campusjäger Anspruch auf Verzugszinsen nach den gesetzlichen Bestimmungen.

5.9 Wird der Hauptvertrag innerhalb von 30 Tagen, nachdem der Jobnachfrager seine Tätigkeit beim Auftraggeber aufgenommen hat, aufgrund eines in der Person oder im Verhalten des Jobnachfragers liegenden Grundes beendet – gleich von wem die Beendigung ausgeht oder stattfindet –, erstattet Campusjäger dem Auftraggeber den vollen bisher gezahlten Provisionsbetrag zurück. Der Auftraggeber verliert seinen Anspruch auf diese Rückerstattung, wenn er Campusjäger nicht binnen 12 Werktagen über die Kündigung informiert.

5.10 Bei nachträglicher Kündigung, Aufhebung, Rücktritt oder sonstiger Beendigung des Hauptvertrags bleibt der Provisionsanspruch bestehen.

5.11 Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass Rechnungen auf elektronischem Wege via E-Mail im PDF-Format versendet werden.

§ 6 Eignung des Kandidaten

6.1 Campusjäger sichtet die Lebensläufe der empfohlenen Jobnachfrager und führt im Bedarfsfall persönliche oder telefonische Vorstellungsgespräche mit den Jobnachfragern, um deren Eignung zu ermitteln. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben der Kandidaten kann nicht übernommen werden. Hierfür sind ausschließlich die Jobnachfrager selbst verantwortlich.

6.2 Es obliegt dem Auftraggeber abschließend zu prüfen, ob der Jobnachfrager über die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen für die Tätigkeit verfügt und den gesundheitlichen wie charakterlichen Anforderungen gerecht wird. Campusjäger kann hierfür keine Haftung übernehmen.

6.3 Bei der Empfehlung eines ausländischen Jobnachfragers, der eine Arbeitsgenehmigung benötigt, darf die Tätigkeit erst aufgenommen werden, wenn das Arbeitsamt die Arbeitsgenehmigung erteilt hat. Der Auftraggeber hat diese Genehmigung unverzüglich auf eigene Kosten zu beantragen.

§ 7 Informationspflichten

7.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich Campusjäger unverzüglich zu informieren, sofern Umstände auftreten, die sich auf die Durchführung der Vermittlungstätigkeit auswirken können.

7.2 Insbesondere verpflichtet sich der Auftraggeber Campusjäger unverzüglich, spätestens jedoch 7 Tage bevor der Jobnachfrager die Tätigkeit beim Auftraggeber antritt über das Zustandekommen des Hauptvertrags zu informieren.

§ 8 Geheimhaltung

8.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle im Rahmen der Vermittlungstätigkeit erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

8.2 Verstößt der Auftraggeber gegen die Verpflichtung und schließt daraufhin der Dritte einen Vertrag mit dem von Campusjäger empfohlenen Jobnachfrager ab, so schuldet der Auftraggeber die Provision, in gleicher Höhe, als wenn er diesen Vertrag selbst geschlossen hätte. Die Geltendmachung darüber hinausgehender Schadensersatzansprüche behält sich Campusjäger ausdrücklich vor.

§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

9.1 Diese AGB unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

9.2 Gerichtsstand ist, soweit es sich beim Auftraggeber um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, Karlsruhe. Campusjäger ist jedoch in diesem Falle berechtigt, auch am Sitz des Auftraggebers zu klagen.

§ 10 Nachträgliche Änderungen dieser AGB

10.1 Wir behalten uns das Recht vor, diese AGB im Laufe der vertraglichen Beziehung zu ändern. Der Auftraggeber wird über die Änderungen ausdrücklich in geeigneter Weise informiert und auf die – hervorgehobenen – geänderten Passagen hingewiesen. Uns bleibt vorbehalten zu entscheiden, wie der Auftraggeber auf die Änderungen aufmerksam gemacht wird.

10.2 Gibt der Auftraggeber nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach Information über die Neufassung zu erkennen, dass er die Neufassung nicht akzeptiert, ist dies eine stillschweigende Zustimmung und ab diesem Zeitpunkt gilt die Neufassung. Wir verpflichten uns mit der Information über die Änderungen den Auftraggeber auf diese Bedeutung seines Verhaltens besonders hinzuweisen.

10.3 Im Falle eines fristgemäßen Widerspruchs des Auftraggebers sind wir berechtigt, die Vertragsbeziehung zu dem Zeitpunkt zu beenden, zu dem die neu gefassten AGB in Kraft treten sollen.

§ 11 Schlussbestimmungen

11.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, so werden die übrigen Bestimmungen davon nicht betroffen. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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